Festgeld-Vergleich: Finden Sie das beste Festgeldkonto im November 2019

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Ein Festgeld-Konto bietet dem Sparer eine einfache Möglichkeit, sein Geld für eine feste Zeitspanne zu einem fixen Zinssatz anzulegen und damit gegenüber Tagesgeld oder Sparbüchern höhere Renditen einzufahren. Der onvista-Festgeld-Vergleich findet für Sie die aktuell attraktivsten Festgeldangebote.

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Der Ertrag errechnet sich aus Ihren Angaben zur geplanten Anlagesumme und -dauer. Das Ergebnis zeigt die Summe, die Sie tatsächlich erwarten können. Das Festgeldkonto mit dem besten Ertrag dient als Referenz für alle Konten und erhält die Note 1,0, die der anderen Banken entsprechend weniger. Über den Schieberegler können Sie festlegen, wie wichtig Ihnen der Ertrag im Vergleich zu den anderen Wertungskategorien ist. Sobald Sie auf „Bestes Angebot finden“ klicken, berechnet unsere Datenbank die Gesamtnote anhand Ihrer Vorgaben neu.

wichtig

Die Note für die Einlagensicherung ergibt sich aus den staatlichen Garantien zur Einlagensicherheit sowie der Bewertung durch internationale Rating-Agenturen zur Wirtschaftskraft der Bank und des Heimatlandes. Die Bank mit dem besten Ergebnis dient als Referenz für alle Banken und erhält die Note 1,0, die anderen Banken entsprechend weniger. Über den Schieberegler können Sie festlegen, wie wichtig Ihnen der SicherungsCheck im Vergleich zu den anderen Wertungskategorien ist. Sobald Sie auf „Bestes Angebot finden“ klicken, berechnet unsere Datenbank die Gesamtnote anhand Ihrer Vorgaben neu.

wichtig

Die Note für Service ergibt sich vor allem aus den Möglichkeiten der Kunden zur Kontaktaufnahme. Eine Bank, die sieben Tage die Woche rund um die Uhr erreichbar ist, schneidet hier natürlich wesentlich besser ab als eine, deren Hotline nur Werktags zwischen 8 und 16 Uhr besetzt ist. Zudem bewerten wir, ob die Nutzer zur Einrichtung eines Kontos persönlich in die Filiale müssen oder ob sie sich auch per Post- oder noch bequemer per Video-Ident authentifizieren können. Die Bank mit dem besten Service dient als Referenz für alle Banken und erhält die Note 1,0, die anderen Banken entsprechend weniger. Über den Schieberegler können Sie festlegen, wie wichtig Ihnen der Service im Vergleich zu den anderen Wertungskategorien ist. Sobald Sie auf „Bestes Angebot finden“ klicken, berechnet unsere Datenbank die Gesamtnote anhand Ihrer Vorgaben neu.

wichtig
Anbieter

Manche Kreditinstitute bieten Ihre Produkte nur für Kunden mit Wohnsitz in bestimmten Regionen an. Dazu zählen insbesondere Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken. Wählen Sie hier das Bundesland aus, in dem Sie wohnen.

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Wenn Sie sicher sein möchten, dass die Bank nach ethischen, ökologischen und / oder sozialen Kriterien am Markt agiert, sollten Sie dieses Feld aktivieren. Es gibt allerdings verhältnismäßig nur sehr wenige Banken, die nach diesen Grundsätzen handeln.

Einlagensicherung
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Viele deutsche Banken liegen teils deutlich über der EU-weit gesetzlich vorgeschriebenen Einlagensicherung von 100.000 Euro. Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken bieten eine Institutssicherung und somit nahezu unbegrenzte Absicherung.

In der EU liegt die gesetzliche Einlagensicherung bei 100.000 Euro pro Bankkunde. Wenn Ihr Anlagevolumen diesen Wert nicht überschreitet, ist es als ausreichend abgesichert anzusehen. Möchten Sie mehr Geld anlegen und wollen das Risiko eines Ausfalls minimieren, sollten Sie das Geld auf verschiedene Banken aufteilen oder eine Bank mit deutscher Einlagensicherung wählen. Kommt es bei einer Bank zu einer Zahlungsunfähigkeit, wird als nächste Instanz das Land herangezogen. Greift auch diese nicht, werden die Rettungsschirme der EU eingesetzt.

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Viele Angebote gelten nur für Kunden die mindestens 12 Monate nicht Kunde bei der jeweiligen Bank waren. Bestandskunden erhalten oft andere Konditionen. Banken kalkulieren mit der Bequemlichkeit der Menschen. Ein Wechsel ist allerdings nicht mehr so kompliziert wie vor einigen Jahren.

Konditionen
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Wenn Sie nur Produkte angezeigt bekommen möchten, die bereits ab dem einem Euro eröffnet werden können, setzen Sie hier den Haken.

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Lassen Sie sich nur Produkte anzeigen, die nach oben offene Anlagebeträge ermöglichen.

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Zugangswege

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Was ist ein Festgeld-Konto?

Festgeld (auch Termingeld oder Zeitgeld) ist eine Form der Geldanlage. Beim klassischen Festgeld legt der Sparer sein Kapital zu der gewünschten Laufzeit und dem von der Bank angebotenen Zinssatz auf einem Festgeldkonto an. Der Zinssatz bleibt für die Geldanlage in diesem Zeitraum stabil.

Die Laufzeiten für Festgeld betragen zwischen einem Monat und zehn Jahren. Wenn Ihr Festgeldkonto ausläuft, werden das Festgeld sowie die Zinsen in der Regel auf ein Verrechnungskonto umgebucht.

Mittlerweile gibt es aber auch flexiblere Modelle, die vom klassischen Verfahren abweichen und bei denen Sie die Möglichkeit einer vorzeitigen Kündigung oder einer Teilabhebung Ihrer Geldanlage haben.

Ebenfalls sind unbegrenzte Anlagezeiträume möglich, bei denen eine vereinbarte Kündigungsfrist besteht, die hier die gewohnte Laufzeit ersetzt. Diese Angebote werden auch oft als Flex-Konten bezeichnet.

Welche Vorteile hat Festgeld?

  • Sicherheit: Dank des festen Zinssatzes ist die Gelanlage unabhängig von Kursschwankungen. Zudem sind Festgeldanlagen in allen EU-Ländern bis zu einer Höhe von 100.000 Euro pro Kunde und Bank gesetzlich abgesichert.
  • Einfachheit: Alle Schritte zur Eröffnung eines Festgeldkontos können bequem von Zuhause online erledigt werden. Sobald das Konto eröffnet ist, muss nur noch der gewünschte Anlagebetrag auf das Festgeldkonto überwiesen werden.
  • Profitabilität: Durch die vereinbarte Laufzeit profitieren Sie bei Festgeld von höheren Zinsen als bei einem Sparbuch, Tagesgeld- oder Girokonto. Grundsätzlich gilt: Je länger die Anlagedauer, desto höher der Zinssatz. Zudem besteht der Vorteil, dass der Zinssatz über die gesamte Laufzeit konstant bleibt.
  • Gebührenfrei: Festgeldkonten sind in der Regel kostenlos. Da bei Direktbanken ein Kontozugriff nur online oder telefonisch möglich ist, sparen sich diese die Kosten eines Filialnetzes und verzichten somit auf Gebühren für Festgeldkonten.
  • Selbstbestimmung: Sie können zwar nicht zu jedem Zeitpunkt auf ihr Geld zugreifen, jedoch bestimmen Sie die Vertragslaufzeiten von Anfang an selbst. Von wenigen Wochen bis hin zu mehreren Jahren ist alles möglich.

 

Welche Nachteile hat Festgeld?

  • Unflexibel: Eine Festgeld-Anlage sollte stets gut überlegt sein. Denn Sparer haben in der festgelegten Laufzeit normalerweise kein Zugriffsrecht auf das angelegte Geld. Legen Sie daher nur Ersparnisse in Festgeld an, die Sie für die Dauer der Anlage nicht benötigen.
  • Keine Zinserhöhung: Während der festgelegten Laufzeit können Sparer außerdem nicht von einem eventuell steigenden Zinssatz profitieren.

 

Wie funktioniert der Festgeld-Vergleich?

Um sich einen Überblick über Anlagezeiträume, Anlagesumme und die dabei angebotenen Zinsen zu verschaffen, nutzen Sie am besten unseren Festgeld-Vergleich. Dieser bietet Ihnen die Möglichkeit, ein Festgeld-Konto nach Ihren persönlichen Vorlieben auszuwählen:

  • Schritt 1: Führen Sie einen Schnell-Check durch, indem Sie den gewünschten Anlagebetrag und die gewünschte Anlagedauer angeben. In der Übersicht bekommen Sie anschließend die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Anbieter aufgelistet.
  • Schritt 2: Um den Vergleich detaillierter auf Ihre Wünsche anzupassen, können Sie durch „Mehr Kriterien anzeigen“ auswählen, wie wichtig Ihnen Zinsen, Einlagensicherung und Service sind.
  • Schritt 3: Im letzten Schritt bietet Ihnen der Festgeld-Vergleich die Möglichkeit, die Anbieter nach Typ, Konditionen und Zugangswegen zu filtern.

Passend zu den individuellen Suchkriterien erscheinen dann verschiedene Angebote, aus denen Sie wählen können. Meist unterscheiden sich die Produkte in der Höhe des Festgeldzinses, der maximalen Anlagesumme sowie der Art der Einlagensicherung für den Fall, dass die Bank zahlungsunfähig werden sollte. Manche Banken bieten zusätzlich Willkommensangebote in Form von Bonuszahlungen oder anderen Vorteilen an.

Je mehr Filter Sie angeben, desto geringer wird die Auswahl und desto einfacher wird Ihnen die Entscheidung fallen. Das garantiert Ihnen bestmögliche Transparenz und die Gewissheit, das für Sie persönlich passende Festgeld in unserem Vergleich gefunden zu haben. Die Benotung der Produkte erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Experten der Finanzredaktion von FOCUS Online und dem CHIP-Testcenter. 

 

Worauf muss ich beim Festgeld-Vergleich achten?

  • Zinsen und Laufzeit:

Eines der wichtigsten Kriterien beim Festgeld sind die Zinsen, denn diese sind für Ihren Gewinn verantwortlich. Wer also für längere Zeit anlegt, erhält in der Regel auch mehr Zinsen. Bei Anlagen über mehrere Jahre entscheidet sich der Sparer zwischen einer Zinszahlung zum Laufzeitende oder einer jährlichen Verzinsung, bei der es zusätzlich zu einem Zinseszins kommen kann, wenn der jährlich anfallende Zins der Anlagesumme zugerechnet wird.

 

  • Anlagesumme:

Manche Banken verlangen eine Mindestanlagesumme, die von einem Euro bis über 10.000 Euro beträgt. Durchschnittlich verlangen die Banken 2.500 bis 5.000 Euro. Als Kleinanleger sollten Sie einen Anbieter mit einer geringen Mindestanlagesumme wählen, da es nicht empfehlenswert ist, die gesamten Ersparnisse in Festgeld anzulegen. Im Notfall sollten Sie immer auf eine verfügbare Reserve zurückgreifen können.

 

  • Einlagensicherung:

Alle Banken in der Europäischen Union bieten einen gesetzlich geregelten Schutz der Einlagen bis zu 100.000 Euro je Kunde und Bank. Zusätzlich sind einige Banken einem freiwilligen Einlagensicherungsfond angeschlossen, die das Vermögen der Anleger bis zu hohen Millionen-Beträgen oder sogar bis in unbegrenzte Höhe absichert.

Wie sicher und solide eine Einlagensicherung gelten darf, hängt jedoch auch von der wirtschaftlichen Lage des Landes und der Bewertung der Bank durch spezialisierte Rating-Agenturen ab.

 

Wie lege ich Festgeld an?

Nachdem Sie durch den Festgeld-Vergleich einen passenden Anbieter gefunden haben, gelangen Sie über den Button „Zum Anbieter“ direkt auf die Website und eröffnen ein Festgeldkonto. Je nach Anbieter unterscheidet sich die Handhabung, das Grundprinzip ist jedoch gleich:

  • Schritt 1: Bedenken Sie, dass die Voraussetzung für ein Festgeldkonto in der Regel ein bestehendes Girokonto ist, welches als Verrechnungskonto genutzt wird.
  • Schritt 2: Sowohl als Neu- als auch als Bestandskunde müssen Sie einen Festgeldantrag ausfüllen. Sie übermitteln persönliche Informationen wie Name, Anschrift, Kontaktmöglichkeiten und das Geburtsdatum, wenn diese noch nicht vorliegen.
  • Schritt 3: Anschließend geben sie den Anlagebetrag, den Anlagezeitraum und das Verrechnungskonto an.
  • Schritt 4: Bestandskunden können den Antrag per TAN oder anderen Verifikationsvarianten bestätigen, Neukunden sind hingegen auf den Postweg angewiesen.
  • Schritt 5: Anschließend drucken Sie den Antrag aus, unterschreiben ihn und bestätigen anschließend per Postident-Verfahren in einer Postfiliale Ihre Identität anhand Ihres Personalausweises. Dann versenden Sie Ihren Antrag. Mittlerweile kann bei vielen Anbietern auch das Video-Ident Verfahren genutzt werden, das die Verifikation deutlich beschleunigen kann.

 

Wie lange soll ich mein Festgeld anlegen?

Festgeldanlagen bieten verschiedene Laufzeiten. Je nachdem wie flexibel Sie auf Ihr Kapital zugreifen möchten, wählen Sie zwischen Laufzeiten von 30 Tagen bis hin zu 10 Jahren. Je länger die Laufzeit, desto höher ist der Zins. Entscheiden Sie sich beispielsweise heute für eine Vertragsdauer von 10 Jahren zu einem Zinssatz von 1,5 Prozent, bedeutet das, dass Sie zehn Jahre lang keinen Zugriff auf Ihr Geld haben, das Guthaben dafür aber jedes Jahr mit 1,5 Prozent verzinst wird.

Ob die Anlageform Festgeld für Sie geeignet ist, hängt also vor allem von Ihrem Wunsch nach Flexibilität ab: Wie lange kann ich auf das Geld wirklich verzichten? Verfüge ich über genügend andere Mittel, um eine unvorhergesehene Investition tätigen zu können? Wenn Sie wissen, dass Sie das Geld innerhalb des Anlagezeitraums nicht benötigen, ist Festgeld eine gute Wahl, um Ihr Kapital sicher anzulegen.

Außerdem sollten Sparer sich informieren, wie die Zinsentwicklung in den nächsten Jahren eingeschätzt wird. Sollen die Zinsen steigen, könnte ein zu Beginn der Laufzeit gut wirkender Zinssatz plötzlich unterdurchschnittlich sein, weil das allgemeine Zinsniveau gestiegen ist.

Übrigens: Banken bieten teilweise eine vorzeitige Auflösung des Festgeldkontos an, selbst wenn dieses vorher nicht vereinbart wurde, sie lassen sich diesen Dienst aber mit deutlichen Zinseinbußen bezahlen.

 

Wie sicher ist eine Festgeldanlage?

Festgeld bietet eine stabile Verzinsung über die komplette Laufzeit, unabhängig von der Zinsentwicklung bei der anbietenden Bank. Daher empfehlen sich Festgeldkonten für Sparer, die ihr Geld für einen längeren Zeitraum risikolos und sicher anlegen möchten.

Die Anlagesumme auf dem Festgeldkonto wird durch das Einlagensicherungssystem des jeweiligen Landes abgesichert, falls die Bank pleite geht. In Deutschland und der Europäischen Union gilt: Alle Kapitaleinlagen sind bis 100.000 Euro pro Kunde und Institution über die staatliche Einlagensicherung geschützt. Einlagen darüber hinaus werden bei manchen Banken von individuellen zusätzlichen Einlagensicherungsfonds geschützt. So unterhalten in Deutschland die privaten Banken, die Volks- und Raiffeisenbanken sowie die Sparkassen jeweils eigene Einlagensicherungssysteme, die auch höhere Einlagesummen absichern.

Sollte ein Land der Europäischen Union nicht in der Lage sein, eine Zahlung zu gewährleisten, greift der Rettungsschirm der EU. Ein Ausfallrisiko ist bei Summen bis zu 100.000 Euro daher als sehr gering einzustufen.

Für langfristige Festgeldanlagen sollten Sie dennoch eine Anlage in einem Land bevorzugen, dessen Finanzlage als gut bewertet wird. Bei kurzen bis mittelfristigen Anlagezeiträumen kann sich ein Konto in einem EU-Land lohnen, insbesondere dann, wenn die Anlagesumme pro Bank unterhalb der gesetzlichen Einlagensicherung liegt.

 

Wie hoch sind die Zinsen beim Festgeld?

In der Regel hängt der Festgeldzins vom Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB) beziehungsweise den Renditen am Anleihemarkt ab. Denn Ausleihungen bei der EZB und die Ausgabe von Anleihen sind die primären Instrumente einer Bank, um sich Geld zu beschaffen – neben den Sparguthaben ihrer Kunden. In allen drei Fällen hängt der Zins vom Zeitraum ab. Steigt zum Beispiel der Leitzins um ein Prozent, steigt der Zins für Festgeldanlagen mit etwas Zeitverzögerung in der Regel ebenfalls an.

Festgeld kann schon ab 30 Tagen und bis zu 10 Jahren angelegt werden. Die vertraglich fixierten Festgeldzinsen bleiben über die komplette Dauer des Vertrages konstant. Dass der Zinssatz während der Anlagedauer unverändert gültig bleibt, ist gut, wenn die Zinsen fallen. Rechnen Sie jedoch mit steigenden Zinsen, sollten Sie eher kürzere Anlagezeiträume wählen, weil der niedrige Festgeldzins womöglich für einen zu langen Zeitraum bestehen bleibt und Sie dann nicht vom steigenden Zins profitieren können.

 

Sind die Erträge aus einer Festgeld-Anlage zu versteuern?

Die Verzinsung auf Festgeld zählt zu Einkünften aus Kapitalvermögen. Das heißt: Die Zinsen unterliegen der 25-prozentigen Abgeltungssteuer sowie den 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag und eventuell der Kirchensteuer.

Die Abgeltungssteuer wird von deutschen Banken direkt ans Finanzamt geleitet, Kapitaleinkünfte bis zu 801 Euro jährlich pro Sparer werden hingegen nicht besteuert. Bei einer gemeinsamen Anlage von Ehepaaren gilt ein doppelt so hoher Sparerpauschbetrag. Sie erteilen hierzu einen Freistellungsauftrag in der entsprechenden Höhe, der sich für verschiedene Banken mit unterschiedlichen Zinseinnahmen aufteilen lässt.

 


Tagesgeld oder Festgeld: Was lohnt sich mehr?

Tagesgeld- und Festgeldkonten sind die beliebtesten Anlageformen hierzulande. Dabei unterscheiden sich die Angebote hinsichtlich des Zinses, der Anlagedauer und der Mindest- und Maximalanlagesumme. Doch was lohnt sich mehr? Diese Frage kann nicht allgemein beantwortet werden, sondern hängt von den persönlichen Bedürfnissen und Ansprüchen jeder einzelnen Person ab.

Flexibilität und Zinsen

Der größte Unterschied zwischen Festgeld und Tagesgeld ist die Verfügbarkeit des Geldes. Wenn Sie Ihr Geld über einen bestimmten Zeitraum mit vereinbarten Zinsen anlegen wollen und auf tägliche Verfügbarkeit verzichten können, ist für Sie vermutlich das klassische Festgeldkonto rentabler.

Falls Sie jedoch eventuelle Zinsschwankungen in Kauf nehmen können, um dafür täglich über ihr Geld zu verfügen, lohnt sich das Tagesgeldkonto. Dank Direktbanken und Online-Tagesgeldkonten sind heutzutage ohne Mindesteinlage genutzt werden.

Falls eine längerfristige Geldanlage geplant ist, sind die Zinsen bei Festgeldkonten meist höher als bei Tagesgeldkonten. Manche Banken bieten bei kürzeren Laufzeiten für Festgeld Zinsen unterhalb der Tagesgeld-Konditionen an. Darauf sollten Sie als Anleger nicht eingehen. Da der Inhaber eines Festgeldkontos seine Flexibilität aufgibt und der Bank sein Kapital für einen fixen Anlagezeitraum zur Verfügung stellt, sollte diese ihm im Gegenzug einen höheren Zinssatz bieten, damit die Festgeldanlage attraktiv ist. Die Bank hat schließlich den Vorteil, dass sie mit der Einlage über einen festen Zeitraum planen kann, etwa indem sie das Geld über die gleiche Laufzeit als Kredit vergibt.

Wichtig: Zukünftige Zinsentwicklungen

Die Wahl zwischen Tagesgeld und Festgeld kann auch von der erwarteten Zinsentwicklung abhängen:

  • Falls der Markt mit sinkenden Zinsen rechnet, sollten Sie sich entweder ein Festgeldkonto mit einem festen und höheren Zinsniveau sichern oder ein Tagesgeldkonto mit Zinsgarantie.
  • Bei gleichbleibenden Zinsen hängt die Entscheidung davon ab, wie flexibel der Anleger über sein Geld verfügen möchte.
  • Bei steigenden Zinsen ist ein variabel verzinstes Tagesgeldkonto empfehlenswert, da Sie so von dem steigenden Zinsniveau profitieren. Falls Sie jedoch trotzdem das Festgeldkonto wählen sollten: Bestenfalls keine allzu langen Laufzeiten wählen, da Sie ansonsten zu lange an zu niedrigen Zinsen gebunden sind.

 

So legen Sie Ihr Geld möglichst effizient an

Die Wahl, ob Sie ein Tagesgeld- oder ein Festgeldkonto wählen, hängt von Ihren Präferenzen ab. Beide Anlageformen sind sicher, da sie keinen Kursschwankungen unterliegen – es gibt somit kein Verlustrisiko. Zusätzlich sind sowohl Tagesgeldkonten als auch Festgeldkonten in der Regel kostenlos.

Sparer, die ihr Geld strategisch klug und flexibel anlegen möchten, sollten ihre Geldanlagen aufteilen und bei verschiedenen Banken mit unterschiedlicher Laufzeit anlegen. Dadurch greifen sie schneller auf Teile ihrer Festgelder zu, um diese bei steigenden Zinsen gegebenenfalls zu besseren Konditionen wieder anzulegen.

Da das Zinsniveau weltweit variiert, kann sich ein Blick ins europäische Ausland lohnen, da hier oft höhere Zinsen für Anleger gewährt werden. Dabei sollte jedoch insbesondere die Absicherung der Geldanlage im Insolvenzfall beachtet werden, da die Bewertung der Bonität zu Banken und Staaten sehr unterschiedlich ausfallen kann. Eine hohe Rendite ist allerdings ohne entsprechendes Risiko kaum zu realisieren.